Veränderung ist die einzige Konstante – ganz besonders in Zeiten von KI & Co
„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung», dieser Ausspruch wird dem griechischen Philosophen Heraklit von Ephesos (um 535-475 v. Chr.) zugeschrieben. Heraklit, oft als „der Dunkle» bezeichnet, prägte mit seiner Lehre vom ewigen Fluss – „Panta rhei» (πάντα ῥεῖ), „alles fliesst», das philosophische Denken für Jahrtausende. Sein berühmtestes Beispiel: „Wer in denselben Fluss steigt, dem fliesst anderes und wieder anderes Wasser zu.» Der Fluss mag derselbe sein, doch das Wasser ist stets ein anderes. Und auch wir selbst sind nicht mehr dieselben – „Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.» Diese zeitlose Weisheit gilt für den Kosmos, die Natur, das menschliche Leben – und eben auch für Technologie, Branding und Marketing. Websites sind keine starren Monumente, sondern lebendige Organismen in einer sich wandelnden digitalen Landschaft. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie wir uns anpassen. Und zunehmend auch wie schnell Anpassungen stattfinden (Speed of Implementation) und wie man damit umgeht.
Goethe griff Heraklits Gedanken in seinem Gedicht „Dauer im Wechsel» auf:
Gleich mit jedem Regengusse, ändert sich dein holdes Tal, Ach, und in demselben Flusse, schwimmst du nicht zum zweitenmal.
Veränderung ist kein Feind – sie ist die Essenz des Lebendigen. Veränderung ist die einzige Konstante, nicht wahr? Dies gilt für den Weltraum, die Natur, das menschliche Leben, die Technologie sowie für Branding und Marketing. Klingt alles toll, aber was heisst das nun ganz konkret. Warum sollte man so viel Aufwand betreiben für ein Redesign? oder anders gefragt …
Warum kann nicht alles so bleiben wie es ist?
Die stärksten Gründe für ein Website-Redesign liegen oft tiefer als technische Mängel oder veraltete Ästhetik. Sie wurzeln in der Entwicklung des Unternehmens selbst – in gewandelten Werten, gereiften Visionen und neuen Ambitionen.
Das Startup, das erwachsen wird: Was einst als agiles Experiment begann, mit spielerischen Farben und lockerer Tonalität, muss nun Vertrauen und Verlässlichkeit ausstrahlen. Die Website wird zur Visitenkarte für Investoren, Partner und Talente. Sie muss zeigen: Wir sind bereit für den nächsten Schritt.
Das wachsende Unternehmen: Aus dem regionalen Anbieter soll ein Player mit überregionaler oder internationaler Reichweite werden. Die Website muss diesen Wachstumswillen nicht nur kommunizieren – sie muss ihn verkörpern. Durch professionelle Strukturen, mehrsprachige Inhalte, skalierbare Funktionen. Sie signalisiert: Wir denken grösser.
Das etablierte Unternehmen: Jahrzehnte Erfahrung sind wertvoll – doch sie dürfen nicht nach Stillstand riechen. Gerade traditionsreiche Unternehmen müssen ihre Innovationskraft beweisen. Ein modernes Redesign zeigt: Wir respektieren unsere Wurzeln, aber wir gestalten die Zukunft aktiv mit.
Eine Website ist nie nur eine Plattform – sie ist ein Statement. Sie erzählt, wer Sie waren, wer Sie sind und wohin Sie wollen. Wenn sich Ihre Unternehmenswerte gewandelt haben, Ihre Positionierung geschärft wurde oder Ihre Zielgruppe sich verändert hat, muss Ihre Website diesem Wandel folgen. Ein Redesign ist dann keine kosmetische Massnahme, sondern ein strategischer Akt der Ehrlichkeit: gegenüber dem Markt, Ihren Kunden und sich selbst. Die Website kann als Spiegel der Unternehmensidentität angesehen werden.
Die Herausforderung beim Redesign im Jahr 2026
Die Design-Elite ist tot. Es lebe das Design. Die Neugestaltung einer Website klingt verlockend einfach: «Ein paar Elemente neu anordnen, moderne Grafiken einfügen, die Farbpalette auffrischen – fertig!» Doch diese Vereinfachung verkennt die fundamentale Transformation, die unsere digitale Landschaft gerade durchläuft.
Die Demokratisierung des Designs hat eine paradoxe Situation geschaffen. Mit Tools wie Canva, Webflow oder KI-gestützten Design-Assistenten kann heute theoretisch jeder eine Website bauen – genau wie theoretisch jeder mit Hammer, Säge und Beton ein Haus errichten könnte. Die Werkzeuge sind zugänglich. Die Technik ist erlernbar. Die Barrieren sind gefallen. Aber: Ein Gebäude mit vier Wänden und einem Dach ist noch kein Zuhause. Und eine Website mit hübschen Bildern und funktionierenden Links ist noch keine digitale Präsenz, die bewegt, überzeugt und konvertiert.
Was früher die Domäne von Designern, Layoutern und Techies war, ist heute Allgemeingut geworden. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr: «Können wir eine Website bauen?» – sondern: «Wie bauen wir die richtige Website, auf die richtige Weise, für die richtigen Menschen und Systeme?». Es ist ein Shift von operativem Denken und Handeln zu höherem strategischen Agieren.
Und genau auf dieser Ebene wird rasch komplex. Hier offenbart sich die wahre Herausforderung eines Redesigns 2026:
Die Last der Erwartungen
Im Gegensatz zu einem Neustart steht ein Redesign unter enormem Druck. Sie verändern etwas Vertrautes, etwas, an das sich Menschen über Jahre gewöhnt haben, dem sie vertrauen. Jede Änderung wird gemessen, verglichen, kritisiert. Der verschwundene Button, den drei Power-User täglich nutzten. Die neue Navigation, die «irgendwie anders» ist. Das Redesign muss Kontinuität und Innovation gleichzeitig leisten – ein Drahtseilakt.
Design für Menschen UND Maschinen
2026 bedeutet: Ihre Website hat zwei Zielgruppen. Die eine ist menschlich – Ihre Kunden, Partner, Bewerber. Die andere ist algorithmisch – Suchmaschinen, KI-Agenten, Chatbots, Voice Assistants. Durchdachte Datenstrukturen und Technik ist nicht mehr Kür, sondern Pflicht. Schema.org-Markup, JSON-LD, Open Graph – dies sind die Sprachen, in denen Ihre Website mit KI-Systemen kommuniziert. Wenn ein KI-Assistent nach «beste Anbieter für X in der Schweiz» sucht, muss Ihre Website maschinell lesbar antworten können. Ihre Dienstleistungen, Öffnungszeiten, Preisstrukturen, USPs – alles muss für algorithmische Verarbeitung optimiert sein.
Datenarchitektur als Fundament
Wie beim Hausbau beginnt alles mit dem Fundament. In der digitalen Welt heisst das Fundament: Datenstruktur.
- Wie sind Ihre Inhalte organisiert?
- Sind sie modular, wiederverwendbar, API-ready?
- Können sie in verschiedenen Kontexten ausgespielt werden – Website, App, KI-Chat, Voice?
- Ist Ihr CMS headless-fähig für Omnichannel-Strategien?
Ein oberflächliches Redesign ignoriert diese Fragen. Ein strategisches Redesign stellt sie in den Mittelpunkt.
Accessibility und Inklusivität
Barrierefreiheit ist 2026 nicht nur rechtliche Pflicht (Stichwort: European Accessibility Act), sondern geschäftliche Notwendigkeit. Eine Website, die nur für sehende, mausklickende Desktop-Nutzer funktioniert, schliesst Millionen aus – und wird von Suchmaschinen entsprechend abgestraft. Lesen Sie mehr in unserem Artikel zu inklusivem Design.
Performance als Qualitätsmerkmal
Ladezeiten, Core Web Vitals, Carbon Footprint – technische Performance ist zur User Experience geworden. Eine langsame Website signalisiert: «Wir nehmen dich nicht ernst.» Eine schnelle Website signalisiert: «Wir respektieren deine Zeit und unseren Planeten.»
Das Redesign als strategische Neuausrichtung
Zurück zur Hausbau-Metapher: Ja, Sie können mit YouTube-Tutorials und Baumarkt-Werkzeug ein Gebäude hochziehen. Aber wird es den Winter überstehen? Wird es energieeffizient sein? Wird es in zehn Jahren noch zeitgemäss sein? Wird es die Baunormen erfüllen? Wird es Menschen inspirieren, wenn sie eintreten?
Wichtige Fragestellungen, in diesem Zusammenhang:
- Welche Design-Entscheidungen werden in drei Jahren nicht mehr funktionieren?
- Wie navigieren die verschiedenen Zielgruppen-Segmente?
- Wie entwickeln sich die Technologien?
- Welche Trends enden, welche Neuen tauchen bald am Horizont auf?
- Inwiefern spielen die Innovationen um KI eine Rolle für das Redesign?
Redesign kann als eine strategische Neuausrichtung angesehen werden, die folgende Punkte in Einklang bringt:
- Menschliche Psychologie (User Experience, Emotion, Vertrauen) mit
- Maschineller Intelligenz (SEO, Structured Data, API-First) und
- Geschäftsstrategie (Conversion, Skalierung, Markenpositionierung)
Es geht nicht darum, etwas Neues zu machen. Es geht darum, den richtigen Weg einzuschlagen, die richtigen Strategien zu setzen. Für höchste Ansprüche. Für die richtige Zielgruppe. Für Menschen und KIs. Für heute und morgen. Die Werkzeuge mögen demokratisiert sein. Aber die hohe Kunst bleibt sie richtig einzusetzen.
The blind spots – die blinden Flecken erkennen
Der gefährlichste Irrtum: «Wir kennen unseren digitalen Markt». Die meisten Unternehmen überschätzen dramatisch ihr Wissen über die digitale Landschaft, in der sie sich bewegen. Sie kennen ihre Website. Sie kennen vielleicht ihre direkten Konkurrenten. Aber kennen sie wirklich das digitale Ökosystem, in dem sie um Aufmerksamkeit, Vertrauen und Conversion kämpfen?
Die unbequeme Wahrheit: Die meisten Unternehmen operieren in einer Art digitalem Nebel. Sie wissen nicht:
- Wie ihre Wettbewerber sich in den letzten 12 Monaten digital neu positioniert haben
- Welche neuen Player mit innovativen digitalen Erlebnissen in den Markt drängen
- Wie ihre Zielgruppe tatsächlich digital navigiert – welche Touchpoints, welche Erwartungen, welche Frustrationen
- Wo sie im direkten digitalen Vergleich stehen: Ladezeiten, Mobile Experience, Informationsarchitektur, Conversion-Pfade
- Welche indirekten Konkurrenten mit völlig anderen Geschäftsmodellen, aber überlappenden Lösungen, bereits Marktanteile erobern
Ein Beispiel: Ein Schweizer B2B-Zulieferer denkt, seine Konkurrenz seien die drei anderen Anbieter aus der Region. In Wahrheit konkurriert er digital mit globalen Marktplätzen, spezialisierten Online-Plattformen, direkten Herstellerkanälen und KI-gestützten Vermittlungsdiensten. Seine Website aus 2019 kennt diese Realität nicht.
Der digitale IST Zustand
Bevor Sie einen Schritt weitergehen können, müssen Sie erst wissen und verstehen, wo Sie wirklich stehen.
- Benchmarking der User Experience gegen direkte und indirekte Wettbewerber
- Analyse der Customer Journeys: Wo verlieren Sie Nutzer im Vergleich zu anderen?
- SEO-Positionierung: Welche Begriffe besetzt die Konkurrenz, die Sie übersehen haben?
- Content-Strategie: Wie kommunizieren andere – und warum funktioniert es?
- Technologie-Stack: Sind Sie technologisch abgehängt?
Ein Redesign ohne diese Analyse ist wie renovieren mit geschlossenen Augen. Sie machen Ihre Website vielleicht schöner – aber nicht besser, nicht wettbewerbsfähiger, nicht erfolgreicher.
Emotionen, Emotionen, Emotionen
Das erste Gefühl: Ihr wichtigstes Asset. Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Shop. Einen physischen Laden. Innerhalb von drei Sekunden hat Ihr Unterbewusstsein bereits entschieden:
- Fühle ich mich hier willkommen oder fehl am Platz?
- Wirkt dieser Ort vertrauenswürdig oder dubios?
- Spricht mich das an oder langweilt es mich?
- Verstehe ich sofort, was hier angeboten wird?
- Will ich bleiben oder lieber gehen?
Digital ist es nicht anders. Nur schneller.
Die Macht der ersten drei Sekunden
Wenn ein Nutzer Ihre Website öffnet, läuft ein unbewusster Bewertungsprozess ab – blitzschnell, gnadenlos, entscheidend:
Visueller Ersteindruck (0-1 Sekunde):
- Ist das modern oder veraltet?
- Professionell oder amateurhaft?
- Überladen oder klar strukturiert?
- Vertrauenswürdig oder unseriös?
Orientierung (1-2 Sekunden):
- Wo bin ich hier?
- Was wird mir angeboten?
- Finde ich sofort, wonach ich suche?
- Ist die Navigation intuitiv?
Emotionale Reaktion (2-3 Sekunden):
- Fühle ich mich angesprochen?
- Passt das zu meinen Erwartungen?
- Will ich hier Zeit verbringen?
- Vertraue ich diesem Unternehmen?
Nach drei Sekunden ist die Entscheidung gefallen. Der Nutzer bleibt – oder er ist weg. Oft für immer.
Usability: Das unsichtbare Fundament
Gute Usability merkt man nicht. Man fühlt sie nur. Sie ist wie gut temperierte Raumluft – unsichtbar, aber essentiell für Wohlbefinden. Schlechte Usability hingegen schreit: Der Button, den Sie drei Mal suchen mussten. Das Formular, das Ihre Eingabe nicht akzeptiert, ohne zu sagen warum. Die Navigation, die Sie im Kreis laufen lässt. Der Text, der zu klein, zu blass, zu lang ist. Die mobile Version, die eigentlich keine ist. Jede dieser Frustrationen kostet Sie: Vertrauen, Zeit, Conversions, Reputation und Geld.
Am Ende entscheidet oft das Gefühl – nicht die Funktion
Sie können die technisch perfekteste Website haben. Mit den schnellsten Ladezeiten, dem saubersten Code, der besten SEO-Optimierung. Aber wenn das Gefühl nicht stimmt, wenn der emotionale Funke nicht überspringt, wenn der Nutzer sich nicht gesehen, verstanden, willkommen fühlt – dann haben Sie verloren.
Ein Webportal, ein Shop, eine Unternehmenswebsite ist nicht nur eine Plattform. Es ist:
- Ein Raum, den Menschen betreten
- Eine Begegnung, die sie erleben
- Ein Versprechen, das Sie geben
- Eine Beziehung, die Sie anbieten
Die Frage ist nicht: «Funktioniert unsere Website?»
Die Frage ist:
- Fühlt sich unsere Website richtig an?
- Vermittelt sie sofort, wer wir sind und was wir bieten?
- Schafft sie Vertrauen in den ersten drei Sekunden?
- Macht sie es Nutzern leicht, ihr Ziel zu erreichen?
- Hinterlässt sie einen Eindruck, der Menschen wiederkommen lässt?
- Kommuniziert sie unsere Werte, unsere Professionalität, unsere Innovationskraft?
Wenn Sie bei auch nur einer dieser Fragen zögern – dann ist es Zeit für ein Redesign. Aber nicht für irgendein Redesign. Nicht für eines, das bei Ästhetik stehen bleibt, bei neuen Farben und moderneren Schriftarten. Sondern für ein strategisches Redesign, das in die Tiefe geht und die richtigen Fragen stellt, bevor es Antworten gibt. Es braucht ein Prozess, der mit Verstehen beginnt. Mit einer gründlichen Analyse des digitalen Ökosystems. Mit dem Blick auf die Wettbewerber – die sichtbaren und die unsichtbaren Konkurrenten. Mit der Untersuchung, wie die Zielgruppe wirklich navigiert, wonach sie sucht, wo sie frustriert wird. Mit der ehrlichen Bestandsaufnahme: Was ist der Stand heute? Wohin soll es gehen? Was steht im Weg? Es braucht hier Klarheit.
Ein Redesign Ansatz mit drei Dimensionen
- Strategie – fundiert in Marktkenntnis, Wettbewerbsanalyse und klaren Zielen
- Emotion – getragen von dem Gefühl, das Ihre Marke verdient und Ihre Nutzer erwarten
- Technologie – optimiert für Menschen und Maschinen, für heute und morgen
Das ist kein schneller Prozess. Das ist kein einfacher Prozess. Aber es ist der richtige Prozess. Einer, der nicht nur Ihre Website verändert, sondern Ihre digitale Präsenz grundlegend stärkt. Denn am Ende geht es nicht darum, eine schönere Website zu haben.
Es geht darum, eine Website zu haben, die:
- Ihre Unternehmensentwicklung widerspiegelt
- Im digitalen Wettbewerb bestehen kann
- In wenigen Sekunden (nämlich maximal drei Sekunden) überzeugt
- Vertrauen schafft und hält
- Zu neuen Projekten führt, Umsatz generiert
- Eine Site, die für KI-Systeme genauso verständlich ist wie für Menschen
- ebenso für beinträchtigte Menschen nutzbar ist
- Talente anzieht, weil Stellensuchende sich von Ihrer digitalen Präsenz überzeugen lassen
- Partner und Investoren beeindruckt und Ihre Professionalität unterstreicht
- Medien und Multiplikatoren als teilenswert erscheint
- Bestandskunden bindet, weil sie sich wiedererkennen und wertgeschätzt fühlen
- Auf allen Geräten und in allen Kontexten funktioniert – Desktop, Mobile, Tablet, Voice
Ein Website-Redesign ist mehr als ein Projekt. Es ist die bewusste Entscheidung, dem Wandel nicht hinterherzulaufen, sondern ihn aktiv zu gestalten. Mit Expertise statt Schnellschüssen. Mit Strategie statt Improvisation. Mit dem Mut, die richtigen Fragen zu stellen – auch wenn die Antworten unbequem sind. Und mit der Vision, nicht nur für heute, sondern für eine digitale Zukunft zu bauen, die noch niemand genau kennt.
Der Weg zu einem erfolgreichen Redesign beginnt nicht mit Design. Er beginnt mit Ehrlichkeit: Wo stehen wir wirklich? Was brauchen unsere Nutzer tatsächlich? Welche blinden Flecken übersehen wir? Erst dann kommen Gestaltung, Technologie und Umsetzung. Nur wer bereit ist, diese Fragen zu stellen und die Antworten ernst zu nehmen, wird mehr erreichen als ein hübscheres Layout. Sondern eine digitale Präsenz, die wirklich etwas bewegt.
Abschliessend bleibt es den Kreis zu schliessen: Veränderung ist unvermeidlich. Aber wie wir sie gestalten, liegt in unserer Hand. Mit der richtigen Expertise, den richtigen Fragen und dem Mut, nicht den einfachsten, sondern den richtigen Weg zu gehen. Nicht irgendwie. Treffend. Denn: Eine Website im Jahre 2026, die dieser Weisheit folgt, bleibt nicht starr. Sie atmet, passt sich an, entwickelt sich weiter. Ist für Menschen gestaltet. Ist für Maschinen optimiert. Ist bereit für die Zukunft.
Literaturverweise / weiterführende Artikel
- Adchitects – «Successful Website Redesign in 2026 [Complete Guide]»
https://adchitects.co/blog/the-complete-guide-to-a-successful-website-redesign
Behandelt Performance-Audits, Conversion-Optimierung und technische Grundlagen für moderne Redesigns. - Figma – «A Comprehensive Guide to Website Redesign»
https://www.figma.com/resource-library/website-redesign/
Fokus auf Design-Phase, Informationsarchitektur und UI/UX-Elemente im Redesign-Prozess. - Gryffin – «AI for Schema: Automating Structured Data for Better Google Rankings»
https://www.gryffin.com/blog/ai-for-schema
Erklärt, wie KI die Schema-Markup-Implementierung automatisiert und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen verbessert. - Schema App – «The Future of Search: AI, Machine Learning, & Schema Markup»
https://www.schemaapp.com/schema-markup/the-future-of-search-ai-machine-learning-schema-markup/
Zeigt die Verbindung zwischen strukturierten Daten, KI-Systemen und Knowledge Graphs auf. - NP GROUP – «The Role of Schema Markup in AI-Ready Websites»
https://www.npgroup.net/blog/role-of-schema-markup-in-ai-friendly-websites/
Behandelt die Bedeutung von strukturierten Daten für LLMs und AI-gestützte Suchsysteme. - Codebridge – «Emotional Design in UI/UX: Crafting Memorable User Experiences»
https://www.codebridge.tech/articles/emotional-design-in-ui-ux-creating-memorable-user-experiences
Erläutert Don Normans drei Ebenen des emotionalen Designs: visceral, behavioral und reflective. - Nielsen Norman Group – «First Impressions Matter: How Designers Can Support Automatic Cognitive Processing»
https://www.nngroup.com/articles/first-impressions-human-automaticity/
Forschungsbasierter Artikel über die Bedeutung der ersten Sekunden und deren Auswirkung auf User-Entscheidungen. - UX Design Institute – «The Role of Emotion in UX Design: Creating Affective Interfaces»
https://www.uxdesigninstitute.com/blog/role-of-emotion-in-ux-design/
Zeigt, wie Emotionen das User-Verhalten beeinflussen und wie Designer gezielt emotionale Reaktionen erzeugen können. - Riff Analytics – «The 12 Best Competitive Analysis Tools for Marketers in 2026»
https://www.riffanalytics.ai/blog/best-competitive-analysis-tools
Übersicht über Tools wie Semrush, Similarweb und deren Einsatz für digitale Wettbewerbsanalyse. - Similarweb – «Competitor Analysis Tool – The AI-Powered Website Spy»
https://www.similarweb.com/corp/web/competitive-analysis/
Plattform für Traffic-Analyse, Benchmarking und Marktpositionierung im digitalen Raum. - Big Drop INC – «Competitor Benchmarking and Website Analysis»
https://www.bigdropinc.com/blog/websites-competitor-benchmarking-analysis/
Erklärt KPIs, SWOT-Analyse und die Bedeutung kontinuierlicher Wettbewerbsbeobachtung. - Level Access – «European Accessibility Act 2025 | Key Steps for Compliance»
https://www.levelaccess.com/compliance-overview/european-accessibility-act-eaa/
Umfassender Guide zu EAA-Anforderungen, EN 301 549 Standards und Compliance-Strategien. - AbilityNet – «European Accessibility Act (EAA)»
https://abilitynet.org.uk/resources/european-accessibility-act
Praktische Informationen zur EAA-Umsetzung, Fristen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung. - UsableNet – «Web Accessibility in 2026: Five Predictions Shaped by How the Web Is Changing»
https://blog.usablenet.com/web-accessibility-2026-predictions
Trends zu Barrierefreiheit im Kontext von KI-gesteuerter Webentwicklung und dynamischen Inhalten.















